Elster
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25.03.09

Elster.

Häufige Fragen zu ElsterLohn


Adresse (URL): http://www.lbv.nrw.de/steuern/faq_elsterlohn.php


25.03.09

Elster

Die häufigsten Fragen zu ElsterLohn

Was verbirgt sich unter dem Begriff eTIN?

Für die Datenfernübertragung hat der Arbeitgeber aus dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum des Arbeitnehmers ein Ordnungsmerkmal nach amtlich festgelegter Regel für den Arbeitnehmer zu bilden und zu verwenden. Die Finanzverwaltung stellt die zur Bildung dieses lohnsteuerlichen Ordnungsmerkmals (sog. eTIN) notwendigen Informationen zur Verfügung. Diese eTIN ist in die elektronische Lohnsteuerbescheinigung aufzunehmen. Der Begriff eTin steht für "electronic Taxpayer Identification Number", elektronische Steuerzahler-Identifikationsnummer.

Wie wird die eTIN gebildet?

Vom Namen und Vornamen werden grundsätzlich die ersten vier Konsonanten verwendet. "SCH" werden durch "Y" ersetzt. Wenn der Name nicht genug Konsonanten enthält, werden die Vokale des Namens von hinten verwendet. Wenn der Name aus weniger als 4 Buchstaben besteht, werden die verbleibenden Stellen mit "X" aufgefüllt.

Vom Geburtsjahr werden die letzten 2 Ziffern verwendet. Der Geburtsmonat wird alphabetisch durch die Buchstaben A (= Januar) bis L (= Dezember) dargestellt, der Geburtstag mit den Ziffern 01-31. Abschließend wird eine Prüfziffer (alphanumerisch) angehängt.

Was bedeutet "ELSTER"?

Das zentrale Projekt ist die ELektronische STeuer ER klärung ELSTER. ElsterLohn als Bestandteil von ELSTER trägt dazu bei, dem von Bund und Ländern verfolgten Ziel - die Abgabe und Bearbeitung von Steuererklärungen durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel bürgerfreundlicher und weniger verwaltungsaufwendig zu gestalten – einen großen Schritt näher zu kommen. ElsterLohn bezeichnet hierbei die elektronische Übertragung der Lohnsteuerdaten an die Finanzverwaltung durch den Arbeitgeber.

Was geschieht mit meiner Orginal-Steuerkarte?

Nach Ablauf des Kalenderjahres darf der Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte nur aushändigen, wenn sie eine Lohnsteuerbescheinigung eines vorherigen Arbeitgebers enthält und der Arbeitnehmer zur Einkommensteuer veranlagt wird. Dem Arbeitnehmer nicht ausgehändigte Lohnsteuerkarten ohne Lohnsteuerbescheinigung kann der Arbeitgeber hingegen vernichten; nicht ausgehändigte Lohnsteuerkarten mit Lohnsteuerbescheinigungen hat er dem Betriebsstättenfinanzamt einzureichen.

Gibt es eine Frist zur elektronischen Übertragung der Lohnsteuerdaten?

Der späteste Termin, bis zu dem die Daten elektronisch an die Finanzverwaltung übertragen sein müssen, ist der 28.2. des Folgejahres (§ 41b Abs. 1 Satz 2 EStG). Da die Bescheinigung für den Arbeitnehmer eine Kopie der elektronischen Übertragung darstellt, also erst nach der Übertragung zu erstellen ist, gilt diese Frist folglich auch für die (Papier-)Bescheinigung.

Ich bin im Laufe des Jahres umgezogen. Was passiert mit meinen Lohnsteuerdaten?

Sollte auf Grund eines Umzugs ein anderes Finanzamt als das bisherige für Sie zuständig sein, ist dies für die Zuordnung Ihrer elektronisch übertragenen Lohnsteuerdaten unschädlich. Die Zuordnung erfolgt bei dem nunmehr für Sie zuständigen Finanzamt anhand Ihrer eTin.